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Der Jahresbeitrag für Mitglieder beträgt € 15,-.

Beitrittserklärung

 

Vorträge

Veranstaltungsprogramm des Kulturforums Bad Nauheim 2018 / 2019


Ort der Vorträge:  Erika-Pitzer-Begegnungszentrum, Blücherstr. 23
Gemeindezentrum St. Bonifatius, Zanderstr. 13
    
Zeit der Vorträge:  Beginn: 19.30 Uhr, Ende: gegen 21.30 Uhr
    
Eintritt:  je Vortrag 4,00 €; Mitglieder, Kurgäste und Rentner: 3,00 €;
Erwerbslose und Studenten, Auszubildende, Schüler: 1,00 €
    
   

November 2018

Do., 01.11.2018

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

 

Horst Liebelt, Bad Vilbel:
Kolumbien, Land zwischen dem Karibischen Meer, den Anden und dem Amazonas
„Wer auf dieses Land seinen Fuß setzt, den lässt die Sehnsucht nimmermehr los“, soll Alexander von Humboldt einmal von Kolumbien gesagt haben. Andere rühmen es als das „Land des milden Kaffees“. Die beiden Hochgebirgsketten der Kordilleren trennen die ausgedehnten Tieflandzonen an der Pazifikküste von dem langen Tal des Magdalenaflusses zwischen den Kordillerenketten und den ausgedehnten Landflächen östlich der Gebirge. Von der in 2800 m Höhe gelegenen Millionenstadt Bogota aus versucht der gegenwärtige Präsident Duque die Bemühungen seines Vorgängers Santos Calderon um eine Befriedung des lange vom Bürgerkrieg geschädigten Landes fortzusetzen. Liebelt geht in seinem Vortrag anhand ausgewählter Aufnahmen auf die bedeutenden alten Kulturen Kolumbiens ein.

 

Do., 29.11.2018

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

 

Lothar Kreutzer, Friedberg:
Forum Romanum – Der Nabel der Welt als Schauplatz kulturellen Aufbruchs
Von der Gründung der Stadt bis zum Ende des Imperium Romanum gingen von Rom vielfältige kulturelle Impulse aus, die großen Einfluss auf Europa hatten und bis heute nachwirken. Der Vortrag will das Forum Romanum zeigen, das über mehr als ein Jahrtausend politisches, religiöses und wirtschaftliches Zentrum der Weltstadt war. – Vortrag mit Powerpoint-Präsentation.

 

Dezember 2018

Do., 06.12.2018

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

 

Frank Uwe Pfuhl, Niddatal:
Die Usa – Von der Quelle bis zur Mündung, vom Hintertaunus bis in die Wetterau
Mit 34 Kilometer Länge ist die Usa der kürzeste Fluss in der Region. Wer seinem Verlauf folgt, z.B. auf dem neu eingerichteten Usatalweg, erlebt ein friedliches Wiesental zwischen bewaldeten Hängen, dem man nicht zutraut, dass der Fluss bei Hochwasser seine Steine bis in Wetter und Nidda treiben kann. Nach Schädigung der Usa durch Uferbegradigung und Verunreinigungen bemüht sich die Notgemeinschaft Usa jetzt durch eine Renaturierung mit Erfolg um bessere Qualität des Flusswassers und um Stärkung des Fischbestandes, so dass Meerforelle und Mühlkoppe in seinem Verlauf wieder beobachtet werden können. Nicht zuletzt biete die Usa in ihrer Tallandschaft – vielen kaum bewusst- Dörfern, Städten und Burgen Raum zur Entfaltung. - Ein Vortrag mit Powerpoint-Präsentation.

 

 

Weihnachtspause

 

Januar 2019

Do., 17.01.2019

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

 

Günter Simon, Bad Nauheim:
Zentren pietistischen Lebens in der Wetterau im 17. Und 18. Jahrhundert und ihr „Grenzgänger“ Goethe
Im Jahr 1675 gab der Frankfurter Pfarre Philipp Jacob Spener eine theologische Denkschrift mit dem Titel „Pia Desideria“ heraus, die den entscheidenden Anstoß zur Entwicklung der evangelischen Reformbewegung des Pietismus gab. Ab 1735 suchte die aus dem sächsischen Herrnhut vertriebene Bürgergemeine unter der Leitung des Grafen Zinsendorf in der Grafschaft Ysenburg-Büdingen eine Zuflucht und baute dort die Siedlung „Herrnhaag“ aus. Für einige Jahre wurde Herrenhaag zu einem Zentrum der besonderen Herrnhuter Frömmigkeit mit weltweiten Verbindungen und offenen Grenzen zu anderen Konfessionen. Genesen von einer lebensbedrohenden Krankheit, kam der junge Goethe in Verbindung mit pietistischen Kreisen Herrnhuter Prägung, eine Begegnung, die in seinen Werken deutliche Spuren hinterlassen hat. – Vortrag mit Powerpoint-Präsentation.

 

Do., 24.01.2019

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

 

Prof. Dr. Angelika Hartmann, Bad Nauheim:
„Das Meer der Seele“ – Eine Einführung in die islamische Mystik, das Sufitum
Schon zu Lebzeiten des islamischen Propheten Muhammad (gest. 632 n. Chr.) suchten einige seiner Anhänger eine tiefere, innere Beziehung zu Gott und fanden den Weg dazu in einer Reinigung der Seele. Nach ihren wollenen Kutten (suf „Wolle“) Sufis genannt, nutzten sie Musik, Drehtänze und Dichtung als Mittel, ihre Liebesgefühle zu Gott zu steigern und in Trance zu geraten. Der Vortrag führt in die reiche Gedankenwelt dieser islamischen Mystiker ein, die für das „Unsagbare“ eine Sprache finden wollten, und fragt nach den gesellschaftlichen Auswirkungen sufischer Gottesliebe als eines Gegengewichts zu den strikten Normen des orthodoxen Islam bis heute. – Ein Vortrag mit Powerpoint-Präsentation.

 

Februar 2019

Do., 07.02.2019

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

 

Prof. Peter Schubert, Friedberg:
Glasfenster in mittelalterlichen Kirchen – Beispiel: Friedberger Stadtkirche
Wenn Goethe Farben als „Taten und Leiden des Lichts“ bezeichnete, hat er damit auf den Punkt gebracht, was in keiner Bildart so deutlich erlebt werden kann wie beim farbigen Glasbild. Im Mittelalter versuchte man der Tafel-, Wand- und Buchmalerei durch die Farbigkeit, die Qualität abstrahlenden Lichts zu geben. Diese Zielvorstellung ist dort extrem gesteigert, wo das Licht als Mitspieler die Farbe durchdringt und aktiviert – in den Glasmalereien. Im Rahmen von Bauwerken erreichen diese Malereien eine gesteigerte ästhetische Wirkung, die zugleich einen Sinn aufscheinen lässt, der die alltägliche Wirklichkeit überschreitet. – Ein Vortrag mit Powerpoint-Präsentation.

 

Do., 14.02.2019

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

 

Prof. Dr. Dieter Herrmann, Berlin:
Die Harmonie des Universums- Von der rätselhaften Schönheit der Naturgesetze
Immer häufiger beginnen gegenwärtig seriöse Naturforscher ihre Äußerungen mit den Worten: “Ich glaube …“ Ja, wissen sie´s denn nicht? Ähnlich sind andere Forscher davon überzeugt, dass die letzten Gesetze der Natur – ob in der Makro oder Mikrowelt- harmonisch bestimmt sein müssen. Urteile man anders, so befinde man sich gleichsam „auf dem Holzweg“. Tatsächlich ist der Harmoniegedanke sehr alt. Schon die Pythagoreer haben ihn vor über 2500 Jahren als ein die Jahrhunderte überdauerndes Überzeugungssystem eingeführt. In der modernen Wissenschaft hat jedoch der Symmetriebegriff die Idee der Harmonie zunehmend verdrängt. Herrmann fragt, welche Bedeutung der oft mit religiösem Eifer vertretene Gedanke der harmonischen Natur noch hat, und er spannt dabei den Bogen seiner Darlegungen von der Antike bis zur heutigen Suche nach der „Weltformel“. – Ein Vortrag mit Powerpoint-Präsentation.

 

Do., 21.02.2019

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

 

Armin Häfner, Bad Nauheim:
Adolf Reichwein: Jugendjahre des Reformpädagogen und Widerstandskämpfers
Eine vom Elternhaus geprägte demokratische Gesinnung und Bereitschaft zu sozialem Engagement kennzeichnen schon die Zeit, in der der junge Adolf Reichwein die Friedberger Augustinerschule und die Bad Nauheimer Ernst-Ludwig-Schule besuchte, in der er den Reformpädagogen Dr. Reinhard Strecker als Lehrer erlebte. Seine Tätigkeit in der Wandervogel-Jugend und seine Erfahrungen als Soldat im Ersten Weltkrieg, aus dem er schwer verwundet heimkehrte, bestimmten ihn dazu, sich im Studium und in seiner beruflichen Tätigkeit der Erwachsenen- und Volksbildungsarbeit zu widmen. Der Vortrag in Powerpoint-Präsentation geht den frühen Wurzeln im Leben des späteren Widerstandskämpfers Adolf Reichwein nach.

 

März 2019

Do., 07.03.2019

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

 

Ursula Stock, Friedberg:
Zwischen Gott und Mensch: Engel, Dämonen und andere Geistwesen
Der Abstand zwischen Gott und Mensch erscheint, räumlich und geistig gesehen, gewaltig, ja schier unüberbrückbar. Deshalb die tröstliche Vorstellung, dass Gott Boten zu den Menschen schickt, die Engel. Andere Geistwesen aus dem jenseitigen Bereich erscheinen gefährlich und unberechenbar. Alle Religionen kennen eine Fülle solcher Zwischenwesen und akzeptieren sie., weil sie mit ihrer geringeren Macht für Gott und Götter keine Konkurrenz darstellen. Sie entspringen uralten Sehnsüchten und Ängsten der Menschen, früher wie heute.

 

Do., 21.03.2019

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

 

Dr. Wolfgang Brandes, Oerbke:
Charlotte Kestner- Das Lebensbild einer Frau, die mehr als „Werthers Lotte“ war
Bald nach dem Erscheinen von Johann Wolfgang Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ wurde bekannt, dass sich hinter der im Roman von Werther verehrten Lotte die Erinnerungen Goethes an die Verlobte des Hannoverschen Archivsekretärs Kestner verbargen Obwohl sie bald nur noch als „Werthers Lotte“ bekannt war, verstand es Charlotte Kestner in ihrem nicht immer leichten Leben als lebenskluge und tüchtige Ehefrau und Mutter aus dem Schatten ihrer berühmten Romanschwester herauszutreten und mit ihrem Mann eine über Hannover hinaus einflussreiche Familie zu gründen. – Ein Vortrag mit Powerpoint-Präsentation.

 

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