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Beitrittserklärung

 

Vorträge

Veranstaltungsprogramm des Kulturforums Bad Nauheim 2016 / 2017


Ort der Vorträge:   Erika-Pitzer-Begegnungszentrum, Blücherstr. 23
Gemeindezentrum St. Bonifatius, Zanderstr. 13
     
Zeit der Vorträge:   Beginn: 19.30 Uhr, Ende: gegen 21.30 Uhr
     
Eintritt:   je Vortrag 4,00 €; Mitglieder, Kurgäste und Rentner: 3,00 €;
Erwerbslose und Studenten, Auszubildende, Schüler: 1,00 €
     
     

November 2016

Do.,03.11.2016

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Prof. Peter Schubert, Friedberg
Kunst und Geld - Geschichte und Aktualität eines zwangsläufigen Zusammenhangs

Schon immer ging es bei der Kunst auch um Geld, als Zeichen der Anerkennung und der Sicherung der Existenz, war doch seit dem 17. Jahrhundert der Künstler freier Produzent, der seine Werke auf einem sich bildenden Markt öffentlh präsentiert, dabei zunehmend unterstützt durch Salons, Akademien, Galerien und die öffentliche Kunstkritik als Vermittler. Zugleich ist trotz solch realer Abhängigkeiten die Kunst zum Ausdrucksträger freien, von der Gesellschaft unabhängigen Geistes georden. Dennoch stellt sich für Schubert die Frage, ob heute durch eine schleichende Blickverschiebung ein ungegreiflicher Sensationspreis die ästhetische Eigenart eine Kunstwerks überschattet. - Ein Vortrag mt Bildreproduktionen in Powerpointpräsentation.
 

Do.,10.11.2016

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Günter Simon, Bad Nauheim
Sprachlos bleibt hier keiner - Die andere Entstehung Venedigs durch die Dichtung

Von Goethe, Casanova und Lord Byron über Rilke und Thomas Mann bis zu Eva Demski und Donna Leon - die Reihe der Dichterinnen und Dichter, die durch den Besuch oder ihr Leben in Venedig zum Schreiben angeregt worden sind, ist kaum zu überblicken und nimmt noch kein Ende.
Der Vortrag mit Text- und Bildprojektionen will Einblicke in das vielseitige literarische Bild von der glanz- und geheimnisvollen Lagunenstadt vermitteln.
 

Do.,17.11.2016

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Frank Uwe Pfuhl, Niddatal:
Die Wetter - Eine Entdeckungsreise an Hessens schönstem Fluss
Frank Uwe Pfuhl, von Kindheit an mit der Wetter vertraut, folgt, unterstützt von Bildern in Powerpointpräsentation, dem 69 km langen Lauf des Wetterflusses vom Vogelsberg bis hinab in die Wetterau. Neben den beiden Naturräumen Vogelsberg und Wetterau macht er dabei seine Zuhörer mit Natuschutzgebieten, Ufergehölzen und seltenen Pflanzen bekannt, die am Flusslauf zu entdecken sind. Nicht zuletzt widmet sich Pfuhl auch geschichtlich und kulturell bedeutenden Orten, wie Laubach, Lich, Arnsburg und Münzenberg, die neben der Landschaft die Eigenart des Wettertals bestimmen.
 

Do.,24.11.2016

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Ursula Stock, Friedberg:
Paracelsus - Arzt und Alchemist
Paracelsus (1493-1541) war der berühmteste Arzt seiner Zeit, kundig auf allen Gebieten der Medizin, dem gelehrten, dem praktischen und dem der dörflichen Volksmedizin. Trotz großer Beliebtheit hatte er wegen seiner unverblümten Redeweise und der Ablehnung antiker Autoritäten viele Feinde. Für grundlegend hielt er ärztliche Erfahrung und, angeleitet von der Alchemie, das Studium der Naturkräfte, die ihn Ursachen und Heilmittel für Krankheiten erkennen ließen. Weil er wie der Reformator überholte Traditionen mutig bekämfpt hat, nennt man ihn auch den "Luther der Medizin".
 

Dezember 2016

Do.,01.12.2016

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Prof. Dr. Heinz Günther Kopp, Bad Nauheim:
Dr. Bernhard Kopp - Philosoph, Pädagoge, Gründer der Volkshochschule Bad Nauheim
Schon während der vierjährigen Gefangenschaft in der Sowjetunion entwickelte Bernhard Kopp die Grundgedanken seiner Idee eines Ausgleichs zwischen den gegensätzlichen Gesellschaftssystemen von Sozialismus und Liberalismus. Diese zukunftsweisenden Gedanken hat er dann in mehreren Werken wissenschaftlich weiterentwickelt. Sie bestimmten auch die Arbeit  der vor allem von ihm 1950 ins Leben gerufenen Bad Nauheimer Volkshochschule. Sein Sohn Heinz Günther Kopp stellt in seinem Vortrag die Grundzüge des philosophischen und pädagogischen Denkens seines Vaters dar. Erinnerungen an Bernhard Kopp, den Lehrer am Ernst Ludwig Gymnasium und langjährigen Vorsitzenden der VHS Bad Nauheim, schließen sich an den Vortrag an.

 

Weihnachtspause

 

Januar 2017

Do.,19.01.2017

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Hiltrud und Erwin Becker, Butzbach:
Madagaskar - Paradies im Indischen Ozean
Mit vielfätigen Filmaufnahmen berichtet das Ehepaar Becker von seinen Entdeckungen auf der Insel Madagaskar: von seltenen Tierarten, wie den Maus-Makis, und den Indir-Halbaffen und von den einzigartigen Pflanzenarten in verschiedenen Nationalparks der großen Insel. Einmalige Eindrücke vermittelten ihnen die malerischen Buchten und weiten Strände im Norden Magagaskars ebenso die leuchtenden Farben der Felsformationen in den Gebirgsketten der Zingies
 

Do.,26.01.2017

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Rudi Nein, Bad Nauheim:
Naturnahe Gärten und begrünte Häuser
Auch in der Gesundheitsstadt sind Gärten die kleinen Paradiese ihrer Besitzer und oft auch deren Spiegelbild. Mit einer großen Vielfalt an heimischen Pflanzen ermöglichen naturnahe Gärten auch eine artenreiche Kleintierwelt, wenn sich z.B. in Kleinbiotopen Libellen, Kröten oder Molche entwickeln. So können heimische Gärten zu Erlebnsiräumen für die Familie und die Nachbarn werden, zum "eigenen Naturschutzgebiet vor der Haustür". In seinem Vortrag mit Farblichtbildern geht Rudi Nein auch auf Bauerngärten ein, in denen sich Nutz- und Kulturpflanzen auf überzeugende Weise verbinden.
 

Februar 2017

Do.,02.02.2017

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Horst Liebelt, Bad Vilbel:
Sahara - Wo die Karawanen ziehen -
Von Timbuktu durch Mali und Niger zum Tschadsee

Mehrere Großreiche und zuletzt die Kolonialmacht Frankreich beherrschten das riesige Land Mali, bis es 1960 unabhängig wurde. Von der Hautpstat Barnako, deren malerischer Markt stets viele Händler und Besucher anzieht, steigern sich nigeraufwärts Hitze und Trockenheit bis Timbuktu zum Wüstenklima der Sahara. Diese 800 Jahre alte Oasenstadt ist mmer noch Ausgangs- und Endpunkt der Salzkarawanen.
Liebelt hat die Wüstenzonen in Mali und Niger mehrfach bereist, ist dabei den Spuren der Afrika-Forscher Barth, Rohlfs und Nachtigal nachgegangen und führt den Besuchern anhand von Farblichtbildern auch das traditionsreiche Leben der Dogon vor Augen.
 

Do.,09.02.2017

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Günter Simon, Bad Nauheim:
Hölderlin und Sinclair - Eine Freundschaft in Homburg v.d.Höhe
Nach dem Scheitern seiner Tätigkeit als Hauslehrer in Frankfurt am Main fand Friedrich Hölderlin 1798 hilfreiche Unterstützung durch seinen Freund, den Regierungsrat Isaac v. Sinclair, im nahen Homburg. Der Vortrag mit Bild- und Textprojektionen versucht die Entwicklung dieser Freundschaft in einer unruhigen Zeit und ihren Einflusss auf das Schaffen der beiden Literaten nachzuzeichnen.
 

Do.,16.02.2017

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Gerhard Binzer, Butzbach:
Usbekistan entlang der Seidenstraße zu den alten Städten Chiwa, Buchara und Samarkand
Usbekistan, von der alten Seidenstraße durchzogen, birgt in seinen Städten herrlich geschmückte Moscheen und Paläste und führt seine Besucher von Sandwüsten im Westen über grüne Oasen zu schneebedeckten Bergen im Osten. Neben der Hauptstadt Taschkent sind es vor allem Chiwa mit seiner gut erhaltenen Altstadt, die alte Handelsstadt Buchara, reich an monumentalen Bauten, und Samakand, wo die Märchen von 1001 Nacht beginnen. Unvergessliche Eindrücke von Kultur und Kunst diese Landes.
 

Do.,23.02.2017

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Prof. Dr. Dieter Herrmann, Berlin:
Die Astronomie und Astrologie der Lutherzeit
Martin Luther, Theologe, Bibelübersetzer und Reformator, lebte fast zeitgleich mit Nicolaus Copernikus, einem der bedeutendsten Astronomen der Geschichte, der das überkommene geozentrische Weltbild stürzte. Wie kam es zu dieser Revolution in der Astronomie, und wie stand Luther dazu? Die Begegnung dieser Zeitgenossen von Wissenschafts- und Geistesgeschichte war spannungsgeladen und macht zugleich deutlich, dass die Intentionen dieser beiden überzeugten Christen sich klar voneinander unterschieden. Wie standen jedoch Luther und andere Reformatoren zur Astrologie?
Der Vortrag mit Powerpräsentation untersucht einen wenig thematisierten Aspekt der Luther-Zet und führt zu spannenden Erkenntnissen.
 

März 2017

Do.,02.03.2017

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Prof. Dr. Wolfang Wiltschko, Bad Nauheim:
Wechselhafte Beziehungen zwischen Tieren und Menschen auf den Antipoden
Auf Macquarie-Island, eine der subarktischen Inseln südlich von Australien, die auf dem Globus London als Antipode exakt gegenüberliegt, konnte Prof. Wiltschko die Spuren studieren, die Walfänger einst hinterlassen haben: große Eisenkessel, in denen Pinguine bis zu ihrer Ausrottung "verwertet" wurden. Ausgesetzte Katzen und zur Nahrung für Schiffbrüchige gezüchtete Kaninchen hinterließen ähnliche Spuren. Nachdem jedoch vor hundert Jahren die Insel unter Naturschutz gestellt worden ist, konnten Pinguine zu Tausenden wieder heimisch werden, ähnlich wie die einst vertriebenen Albatrosse. Der Vortrag zeigt anhand vielseitiger Bildprojektionen von Tieren und Pflanzen, wie der Mensche seine Schädigung der Natur durch eine verständnisvolle Planung wiedergutmachen kann.
 

Do.,09.03.2017

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Stephan Kolb, Bad Nauheim:
Meine Begegnungen mit Bad Nauheimer Juden im Exil und ihr Weiterwirken in der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Wetterau
Mehrere Jahre lang hat Stephan Kolb emigrierte jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger Bad Nauheims in Israel, England, Frankreich, Spanien, in den USA und in der Schweiz aufgesucht und sie nach ihren Erinnerungen an ihre Heimatstadt und nach ihren Erfahrungen in der Emigration befragt.
Viele Ergebnisse dieser Gespräche fanden in seinem Buch "Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden" ihren Niederschlag und bestimmten die Gründung und die Geschichte der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Wetterau wesentlich mit. Sein Vortrag zeigt: Sie dürfen nicht in Vergessenheit geraten!
 

Do.,16.03.2017

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Armin Häfner, Bad Nauheim:
Auf Besuch in Iran (Land der Arier) 2015
Eindrücke von Land und Leuten von einer Entdeckungsreise zu Geschichte und Kultur des Landes - mit seinen Residenzstädten, Grabstätten, Felsenreliefs, Nekropolen, Moscheen und einer armenischen Kathedrale - aus der Zeit der Meder und Achämeniden über die Parther und Sassaniden bis zu den Safawiden; (u.a. Teheran, Hamadan, Kermansha, Susa, Shiraz, Persepolis, Kerman, Jazd und Isfahan) - Eine Powerpoint-Präsentation mit Text und Erläuterung.
 

Do.,23.03.2017

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Prof. Dr. Angelika Hartmann, Bad Nauheim:
"Erblüht ist die Rose und die Nachtigall ist trunken" - Die persische Dichtkunst des Hafis
Hafis, der größte lyrische Dichter persischer Sprache, wagte es, im politisch und kulturell unruhigen 14. Jahrhundert Fürsten wie religiöse Eiferer zu kritisieren. Seine oft doppelsinnigen Verse lassen eine konkrete wie auch eine tief mystische Auslegung zu und schützten ihn vor Verfolgung, wurden aber - nicht zuletzt von Goethe - vor allem wegen ihrer Bildersprache als Ausdruck der Liebe und der Freiheit des menschlichen Geistes verstanden. Durch Vortrag, Lesungen und Bildpräsentationen sollen das Vertraute und das Fremde iranischer Kultur erlebbar werden. Beispiele traditioneller persischer Musik, gespielt von Gerrit Reinecke auf dem Saiteninstrument der Santur, begleiten die Darbietungen.
 

Do.,30.03.2017

Erika-Pitzer-Begegnungszentrum

  Dr. Wolfang Brandes, Oerbke:
Die wahre Geschichte des Hauptmanns von Köpenick
Dem mehrfach vorbestraften Schuhmacher Wilhelm Voigt gelang es am 16. Oktober 1906, in einer "Second-Hand-Uniform" einen Trupp Soldaten unter sein Kommando zu bringen, im Köpenicker Rathaus die Stadtkasse zu "beschlagnahmen" und damit preußischen Militarismus vor der Welt lächerlich zu machen. Wolfgang Brandes zeichnet, unterstützt von Bildern in Powerpointpräsentation, Voigts Lebensweg nach, wie er ihn in seinem Buch "Wie ich Hauptmann von Köpenick wurde" geschildert hat und wie er sich nach den Gerichtsunterlagen darstellt.   Außerdem zeigt er, wie diese tragikomsiche Episode aus dem Kaiserreich in Gedichten, Romanen, und vor allem in Carl Zuckmayers Erfolgsstück gestaltet worden ist.
 

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